Zum Inhalt springen

Leitfaden zur Bestimmung der Ausmasse

Aus KUBAWiki
🌐 Deutsch · Français · Italiano

Anhang B des Datenerfassungshandbuchs — Leitfaden zur Bestimmung der Ausmasse der kostenbestimmenden Bauwerksteile und deren Segmente.

In der Abb. 1 werden die kostenbestimmenden Bauwerksteiltypen den KUBA Hierarchiekodes des Katalogs ITYP zugeordnet.

Bauwerksteiltyp KUBA Hierarchiekodes des

Kataloges BET

Einheit Ausmass Siehe Seite
Widerlager 31, 3101, 3102, 375, 3805, 3807, 3311 m2 172
Stütze, Pfeiler, Pylone, Ständer, Stiele, Wand, Mauer 321, 3211, 3212, 3801, 3215, 3216, 322, 3221, 3222, 3223, 3224, 323, 3231, 3232, 3233, 3234, 3217, 3218, 3801, 3804, 3212, 3801, 3804 m2 172
Vollwandträger, Querträger 3303, 3310, 373, 374, 3814, 3816 m2 173
Kastenträger 3301, 373, 374, 3814, 3815 m2 174
Fachwerkträger 3306, 373, 374, 3815, 3817 m2 175
Bogen, Gewölbe 341, 343 m2 175
Platte, Plattenbalken, Trogquerschnitt 371, 373, 374, 377, 3814, 3815, 3816 m2 166 - 177
Randbord 3813 m2 178
Leitmauer, Brüstung 660, 661, 662 m2 178
Lager, Gelenk 391, 3912, 3913, 3918, 3919, 395, 3951, 3952 Stk

KM*: to

179
Fahrbahnübergang 40, 401, 402, 403, 404, 405, 406 m1

KM*: mm

179
Stützmauer 3804, 3808, 3809, 3810, 3811, 3812 m2 180
Flügelmauer 3806 m2 181
Rahmen / Rohr bei Durchlässen 3013, 342, 344 m2 181
Rahmen bei Unterführungen 3013, 3801, 3804, 371, 373, 3808, 342 m2 182
Stütze, Wand / Scheibe, Mauer und Decke bei Galerien 321, 3211, 3212, 3213, 3801, 3215, 3216, 322, 3221, 3222, 3223, 3224, 3801, 3804, 3808, 3810, 3811, 3812, 371, 377, 5402 m2 183
Abdichtung, Belag 540, 5403, 61, 631, 633, 635 m2 184
Leitschranke, Geländer 663, 664 m1 184
*KM: Klassifikationsmerkmal (Dimensionierungskriterium); Dieses Merkmal hat einen Einfluss auf Einheitskosten

Abb. 1 Kostenbestimmenden Bauwerksteiltypen

Die Bestimmung der Ausmasse

Die Erfassung der Bauwerksteilausmasse bzw. der Segmentausmasse ist unabdingbar für die Erhaltungsplanung. Die Bestimmung dieser Ausmasse ist auf den nachfolgenden Seiten anhand von Skizzen erläutert. Komplizierte Geometrien können mit vereinfachten Formeln berechnet werden da grundsätzlich eine Genauigkeit von ca. 10 % genügend ist.

Die Einheit, in welcher das Ausmass für ein Bauwerksteil oder dessen Segmente zu bestimmen ist, ist in Abb. 1 aufgeführt. In der Regel ist dies die Oberfläche in Quadratmeter, für Fahrbahnübergänge, Leitschranken und Geländer die Länge in Laufmeter (Breite der Brücke). Lager und Gelenke gehen als Stückzahl ein ([Stk]). Fahrbahnübergänge und Lager werden zusätzlich zum Ausmass über ein Klassifikationsmerkmal charakterisiert, welches allerdings nur auf die Einheitskosten einen Einfluss hat.

Die Gliederung eines Bauwerkes in Bauwerksteile und dessen Segmente hat aufgrund des zu erwartenden Verfallsverhaltens zu erfolgen. Dabei soll man restriktiv vorgehen und das Bauwerk in möglichst wenige Bauwerksteile und falls nötig in Segmente aufteilen. In der Regel sollten 15 Bauwerksteile bzw. Segmente pro Bauwerk ausreichen.

Grundsätzlich werden bei Brücken die Bauwerksteile Belag und Abdichtung erfasst. Bei der Bestimmung des Segmentausmasses von Betonfahrbahnplatten ist die obere Fahrbahnplatte getrennt von der unteren zu erfassen. Dasselbe gilt auch für Rahmen, die direkt befahren werden (unten Rahmenriegel, oben Fahrbahnplatte).


Abb. 2 Ansicht einer Brücke
Ltot…:Gesamtlänge der Brücke (Achse Widerlager bis Achse Widerlager) [m]
HS…:Höhe eines Segmentes [m]

Gesamthöhe einer Stütze [m]:

Für die Aufteilung der Stützen der Brücke in Segmente wird empfohlen den Spritzwasserbereich zu berücksichtigen. Dabei kann die Stützte in die folgenden Segmente aufgeteilt werden: HS1: 0 - 1.5 m, HS2: 1.5 - … m


Abb. 3 Widerlager (31, 3101, 3102, 375, 3805, 3807, 3311[1])
Ausmass des Widerlagers ohne Kontrollgang [m2]: A = B*h
Ausmass des Widerlagers mit Kontrollgang [m2]: A = 2*B*h
Ausmass der Lagerbank[2] [m2] A = b*L
Ausmass der Flügelmauer [m2]: siehe Abb. 18

Ist die Oberkante des Fundaments unbekannt, so gilt die Höhe ab Terrain + 50 cm.

Die Berechnung des Ausmasses des Widerlagers erfolgt anhand einer vereinfachten Formel, da die Geometrie von Widerlagern im Allgemeinen kompliziert ist.


Abb. 4 Stütze, Pfeiler, Pylone, Ständer, Stiele, Wand, Mauer (321, 3211, 3212, 3801, 3215, 3216, 322, 3221, 3222, 3223, 3224, 323, 3231, 3232, 3233, 3234, 3217, 3218, 3801, 3804, 3212, 3801, 3804)

Htot/S:Länge der Stütze bzw. des Segmentes [m]

Ausmass der Stütze bzw. des Segmentes [m2]: A = U*Htot/S

Bei veränderlichem Querschnitt soll der mittlere Umfang verwendet werden.

Ist die Oberkante des Fundaments unbekannt, so gilt die Höhe ab Terrain + 50 cm.

Für die Aufteilung der Stütze in Segmente wird empfohlen diese gemäss ihrer Exposition (z.B. Spritzwasserbereich, geschützter Bereich, …) zu unterteilen. Um z.B. den Spritzwasserbereich zu berücksichtigen, kann die Stützte in die folgenden Segmente aufgeteilt werden: HS1: 0 - 1.5 m, HS2: 1.5 - …


Abb. 5 Vollwandträger, Querträger (3303, 3310, 373, 374, 3814, 3816)
Ltot:Länge des Vollwandträgers [m] siehe auch Abb. 2
a/c:Breite/Länge des Querträgers (bei ungleich breitem Ober- und Unterflansch: gemittelte Breite) [m]
b:Breite der Flansche (bei ungleich breitem Ober- und Unterflansch: gemittelte Breite) [m]
Ausmass eines Trägers [m2]: A = (2*h + 3*b)*Ltot
Ausmass eines Querträgers [m2]: A = (2*h + 3*a)*c
Ausmass der unteren oder der oberen Fahrbahnplatte[3] [m2]: A = B*Ltot
Windverbände werden als Fachwerk erfasst [m2]: siehe Abb. 7
Ausmass eines Randbordes [m2]: siehe Abb. 12
Ausmass Fahrbahnabdichtung, Belag,
Leitschranke/Geländer [m2 bzw. m1]:
siehe Abb. 22


Abb. 6 Kastenträger (3301, 373, 374, 3814, 3815)
Ltot: Länge des Kastenträgers [m] siehe auch Abb. 2
Ausmass eines Längsstegs aussen / innen (Bwkt.typ Träger) [m2]: ASt = 2*h*Ltot
Ausmass eines Querstegs (Bwkt.typ Träger) [m2]: AUP = 2*b*h
Ausmass untere Kastenplatte (Bwkt.typ Träger) [m2]: AUP = 2*b*Ltot
Ausmass der unteren oder der oberen Fahrbahnplatte[4] [m2]: AFp u/o= B*Ltot
Ausmass eines Randbordes [m2]: siehe Abb. 12
Ausmass Fahrbahnabdichtung, Belag,
Leitschranke/Geländer [m2 bzw. m1]:
siehe Abb. 22


Abb. 7 Fachwerkträger (3306, 373, 374, 3815, 3817)
Ltot:Länge des Trägers [m] siehe auch Abb. 2
Lm:mittlere Länge des Trägers [m]
H:Höhe des Trägers [m]
Ausmass eines Fachwerkträgers [m2]: A ≈ Lm*H*1(**) (bei Profilträgern)*
Ausmass der unteren oder der oberen Fahrbahnplatte[5] [m2]: A = B*Ltot
Ausmass Fahrbahnabdichtung, Belag,
Leitschranke/Geländer [m2 bzw. m1]:
siehe Abb. 22

Zur Berechnung des Ausmasses eines Fachwerkes wird für den allgemeinem Fall die fiktive Oberfläche der Ansicht berechnet (z.B. räumliche Fachwerke, Windverbände, …)

*Die angegebene Formel gilt nur für parallele Gurte. Zur Berechnung des Ausmasses wird die fiktive Oberfläche der Ansicht des Fachwerkträgers berechnet. Das Ausmass von Trägern mit variabler Höhe kann sinngemäss berechnet werden, indem der Faktor 1(**) angepasst wird.


Abb. 8 Bogen, Gewölbe (341, 343)
L:Länge des Bogens [m]
Ausmass des Gewölbes [m2]: A = b*L
Ausmass des Bogens [m2]: A = U*L
Eine als Stütze ausgeprägte Mauer siehe Abb. 4

Abb. 9 Platte[6] (371, 373, 374, 3815)
Ltot:Länge der Platte: siehe auch Abb. 2
Ausmass der unteren Fahrbahnplatte[7] [m2]: Au = (2*a + b + 2*c)*Ltot
Ausmass der oberen Fahrbahnplatte[7] [m2]: Ao = B*Ltot
Ausmass eines Randbordes [m2]: siehe Abb. 12
Ausmass Fahrbahnabdichtung, Belag,
Leitschranke/Geländer [m2 bzw. m1]:
siehe Abb. 22


Abb. 10 Plattenbalken (371, 377, 373, 374, 3814, 3816)
Ltot:Länge des Plattenbalkens: siehe auch Abb. 2
Ausmass eines Trägers [m2]: ATr = (b + 2*h)*Ltot
Ausmass der unteren Fahrbahnplatte[7] [m2]: AFp u = (2*a + 2*c)*Ltot
Ausmass der oberen Fahrbahnplatte[7] [m2]: AFp o = B*Ltot
Ausmass eines Querträgers [m2]: A = (i + 2*h)*B
Ausmass eines Randbordes [m2]: siehe Abb. 12
Ausmass Fahrbahnabdichtung, Belag,
Leitschranke/Geländer [m2 bzw. m1]:
siehe Abb. 22

Durch die Bestimmung des Ausmasses wird die gesamte Betonoberfläche erfasst.


Abb. 11 Trogquerschnitt (371, 373, 374)
Ltot:Länge des Trogquerschnitts: siehe auch Abb. 2
Ausmass der unteren Fahrbahnplatte[8] [m2]: A u = BG*Ltot
Ausmass der oberen Fahrbahnplatte[8] [m2]: A o = Bk*Ltot
Ausmass der Leitmauer/Brüstung [m2]: siehe Abb. 13
Ausmass Fahrbahnabdichtung, Belag [m2]: siehe Abb. 22


Abb. 12 Randbord (3813)
Ltot:Länge der Fahrbahnplatte [m]: siehe auch Abb. 2
Ausmass des Randbordes [m2]: A = 2*(a + b)*Ltot


Abb. 13 Leitmauer (tragende - und nicht tragende Leitmauer), Brüstung (660, 661, 662)
Ltot:Länge der Fahrbahnplatte [m]: siehe auch Abb. 2
Ausmass der Leitmauer [m2]: A = 2*(a + b)*Ltot


Abb. 14 Lager, Gelenk (391, 3912, 3913, 3918, 3919, 395, 3951, 3952)

In der Regel wird die Traglast eines Lagers durch den Hersteller angegeben. Sofern diese Information nicht verfügbar ist, kann die nachstehende Formel verwendet werden:

B:Breite der Fahrbahnplatte [m] siehe auch Abb. 5 / Abb. 10 / Abb. 11
L:Gesamtlänge der Brücke[9] [m] siehe auch Abb. 2
n[10]:Anzahl Lager [Stk]
Fläche des Überbaus [m2]: A = L*B

Klassifikationsmerkmal:

Traglast pro Lager (vereinfacht) [to/Stk]: T ≈ A [m2]*2 [to/m2] / n


Abb. 15 Fahrbahnübergang (40)
Ltot:Fahrbahnplattenlänge zwischen den Übergängen [m]
B:Länge eines Fahrbahnübergangs (von Aussenkante Randbord bis zur Aussenkante Randbord) [m]
n:Anzahl Fahrbahnübergänge auf der Brücke
Ausmass der Fahrbahnübergänge der Brücke [m]: LFA = B*n
Bewegung von Fahrbahnübergängen: siehe Bild unten

Abb. 16 Bewegung von Fahrbahnübergängen in Brückenlängsrichtung (40)

Das Klassifikationsmerkmal der Bewegung bei Fahrbahnübergängen ist nur dann zu erfassen wenn die Bewegungsmöglichkeit mehr als 30 mm aufweist (wmax > 30 mm).

Sofern keine Information zur maximalen Bewegung der Fahrbahnübergänge verfügbar ist, können die untenstehenden Formeln für deren Abschätzung verwendet werden.

L:Länge des Überbaus zwischen den Widerlagern [mm]
Klassifikationsmerkmal Bewegung [mm]: Wmax = L [mm]*10-3

Bewegung des Fahrbahnübergangs auf der beweglichen Seite, sofern es sich um einen einseitig unverschieblich gelagerten Überbau handelt (Einflüsse von Temperaturschwankungen sowie des Schwindens und Kriechens sind in der Formel berücksichtigt).

Bei einer Instandsetzung (ohne Schwinden und Kriechen):

Klassifikationsmerkmal Bewegung [mm]: Wmax = ½*L [mm]*10-3


Abb. 17 Stützmauer (3804, 3808, 3809, 3810, 3811, 3812)
LS:mittlere Länge eines Segmentes [m]
HS:Höhe eines Segmentes [m]
Ausmass eines Segmentes der Stützmauer [m2]: AS = LS*HS
Ausmass der Stützmauer [m2]: Atot = ∑ LSi*HSi


Abb. 18 Flügelmauer, Stützmauer bei Brücken und Durchlässen (3806)

h: mittlere Höhe [m]

H:Höhe gemessen von der Oberkante des Fundaments bis zur Fahrbahnoberkante [m]
LF:Obere Länge der Flügelmauer (LF ≤ H) [m]
LSt:Länge der Stützmauer [m]
Ltot:Gesamtlänge der Mauer [m]
Ausmass der Flügelmauer [m2]: A = h*LF
Ausmass der Stützmauer [m2]: Siehe Abb. 17

Ist die Oberkante des Fundaments unbekannt, so gilt die Höhe ab Terrain + 50 cm.
Wenn der Übergang von Flügelmauer zur Stützmauer nicht klar ist, wird der Flügelmauer die Länge LF = H zugeordnet (d. h. wenn LF > H, dann wird LF = H der Flügelmauer zugeordnet). Die restliche Länge wird als Stützmauer erfasst (d. h. Länge der Stützmauer LSt = Ltot – H).


Abb. 19 Rahmen (geschlossen oder offen) / Rohr bei überschütteten Unterführungen und Durchlässen (301312, 342, 344)

Durchlässe / Unterführungen unterscheiden sich von Brücken in ihrer Länge. Beträgt die Länge weniger als 5 m handelt es ich um einen Durchlass / Unterführung. Bei Unterführungen wird zwischen schmalen (L1 > L2) und breiten (L1 < L2) Unterführungen unterschieden. Beträgt die "Breite" mehr als 80 m (L2 > 80 m) handelt es sich um einen Tagbautunnel (siehe auch Konvention in Kapitel 3.2.5.45).

L1:Rahmen- oder Röhrenlänge [m]
L2:Rahmen- oder Röhrenbreite [m]
LF:Länge der Flügelmauer [m]
H:Rahmenhöhe [m]
b:Belagbreite [m]
Ausmass des Rahmens bzw. des Rohres[11] [m2]: A = U*L2
Ausmass der Flügelmauer [m2]: siehe Abb. 18
Ausmass der Abdichtung / Belag [m2]: siehe Abb. 22


Abb. 20 Rahmen bei Unterführungen (3013*, 3801, 3804, 371, 373, 3808, 342)
L1:Rahmenlänge [m]
L2:Rahmenbreite [m]
Htot/S:Rahmenhöhe bzw. des Segmentes [m]
LF:Länge der Flügelmauer [m]
LSt:Länge der Stützmauer [m]
Ausmass der Wände [m2]: A = 2*Htot/S*L2
Ausmass der Decke [m2]: A = L1*L2
Ausmass der Bodenplatte*
(falls die Bodenplatte keinen Belag aufweist) [m2]:
A = L1*L2
Ausmass der Fahrbahnplatte bei direkt befahrenen Rahmen [m2]: A = L1*L2
Ausmass des Widerlagers [m2]: siehe Abb. 3
Ausmass der Brüstung [m2]: siehe Abb. 13
Ausmass der Stützmauer [m2]: siehe Abb. 17
Ausmass der Flügelmauer [m2]: siehe Abb. 18
Ausmass des Belags [m2]: siehe Abb. 22

Wenn der Übergang von der Flügelmauer zur Stützmauer nicht klar ist, wird der Flügelmauer die Länge LF = H zugeordnet (d. h. wenn LF > H, dann wird LF = H der Flügelmauer zugeordnet). Die restliche Länge wird der Stützmauer zugeordnet.


Abb. 21 Stützen, Wand/Scheibe, Mauer und Decke bei Galerien (321, 3211, 3212, 3213, 3801, 3215, 3216, 322, 3221, 3222, 3223, 3224, 3801, 3804, 3808, 3810, 3811, 3812, 371, 377, 5402[12])
Ltot:Länge der Galerie [m]
HD:Höhe der Galerie bzw. der Wand/Scheibe, Mauer [m]
Htot/S:Höhe der Stütze bzw. des Segmentes [m]
B:Breite der Galerie bzw. der Decke [m]
Ausmass der Wand/Scheibe, Mauer [m2]: A = HD*Ltot
Ausmass der Decke [m2]: A = B*Ltot
Ausmass der Stütze [m2]: siehe Abb. 4
Ausmass der Fahrbahnabdichtung / Belag [m2]: siehe Abb. 22

Für die Aufteilung der Stütze in Segmente wird empfohlen diese gemäss ihrer Exposition (z.B. Spritzwasserbereich, geschützter Bereich, …) zu unterteilen. Um z.B. den Spritzwasserbereich zu berücksichtigen, kann die Stütze in die folgenden Segmente aufgeteilt werden: HS1: 0 - 1.5 m, HS2: 1.5 - … m


Abb. 22 Fahrbahnabdichtung und Belag sowie Leitschranke/Geländer (5403, 540, 61, 631, 633, 635, 663, 664)
Ltot:Länge des Überbaus [m] (siehe auch Abb. 2)
BF:Breite der Fahrbahnplatte ohne Randborde [m]
BB:Breite des Fahrbahnbelages [m]
Ausmass des Belags [m2]: A = BB*Ltot
Ausmass der Fahrbahnabdichtung [m2]: A = BF*Ltot
Ausmass einer Leitschranke/Geländers [m1]: L = Ltot

  1. ↑ Bei Spengwerken
  2. ↑ Sofern die Lagerbank inspizierbar ist
  3. ↑ Das Ausmass der Kragplatte ist im Ausmass der Fahrbahnplatte enthalten. Das Ausmass der unteren und der oberen Fahrbahnplatte ist separat zu erfassen.
  4. ↑ Das Ausmass der unteren und der oberen Fahrbahnplatte ist separat zu erfassen. Bei Kastenträgern mit sehr grossen Kragplatten sind die Kragplatten separat zu erfassen. Ausmass einer unteren oder einer oberen Kragplatte AKr u/o = (B – b – h/3) / 2*Ltot Das Ausmass der Fahrbahnplatte ist um das Ausmass der Kragplatten entsprechend zu reduzieren (d.h. AFp u/o red = AFp u/o - AKr u/o).
  5. ↑ Das Ausmass der Kragplatte ist im Ausmass der Fahrbahnplatte enthalten. Das Ausmass der unteren und der oberen Fahrbahnplatte ist separat zu erfassen.
  6. ↑ Die Vorspannung wird über die Bauart des Bauwerksteiltyps erfasst und berücksichtigt.
  7. ↑ 7,0 7,1 7,2 7,3 Das Ausmass der Kragplatte ist im Ausmass der Fahrbahnplatte enthalten.
  8. ↑ 8,0 8,1 Das Ausmass der Kragplatte ist im Ausmass der Fahrbahnplatte enthalten.
  9. ↑ Achse Widerlager bis Achse Widerlager
  10. ↑ Es können weitere Lager auftreten: Stützenfuss, Winddrucklager, … ; diese sind ebenfalls zu erfassen und ihre Traglast ist als Klassifikationsmerkmal anzugeben.
  11. ↑ Ist kein Belag vorhanden muss ebenfalls die Bodenplatte im Ausmass berücksichtigt werden. Das Ausmass des Rahmens beträgt somit A = 2*L2*(L1 + H) bzw. das Ausmass des Rohres A = ( L1*π – 0.3 b )*L2
  12. ↑ Einzig die Abdichtung der Decke wird u. U. berücksichtigt und zwar falls die Abdichtung der Decke separat von der Decke saniert werden kann.
← Zurück zu: Bausubstanz