Fortlaufende Segmentierung
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Anhang D des Datenerfassungshandbuchs — fortlaufende Segmentierung von Infrastrukturobjekten.

Abb. 1 Fortlaufende Segmentierung; Zusammenfassung von Schäden zu einer Schadensgruppe
Die fortlaufende Segmentierung ist in KUBA wie folgt am Bsp. von Abb. 1 beschrieben zu erfassen:
- Schäden (siehe auch 8.) welche zum gleichen Schadensprozesstyp (siehe Schadensprozesstyp (SP)) und Einfluss (siehe Einfluss (E)) gehören (und am gleichen Bauwerksteil wirken) werden zu einer Schadensgruppe zusammengefasst und als solche erfasst (z. B. Korrosion im Stahlbeton (und Spannbeton) mit negativen Einfluss).
- Die Lokalisierung der Schadensgruppe (siehe Lokalisierung) wird eindeutig beschrieben (z. B. Aussenseite westlicher Träger; Unterkante bis 0.5 m Höhe (von der Unterkante) und 2.0 – 2.8 m sowie 3.3 – 3.5 m vom Widerlager Seite Muhen entfernt).
- Der Zustand des Schadensausmasses (siehe Zustandsbeurteilung (ZK)) wird erfasst (z. B. Zustandsklasse 3).
- Das Ausmass der Schadensgruppe (siehe Schadensausmass) wird erfasst (z. B. 0.8*0.5 + 0.2*0.5 = 0.5 [m2]).
- Ausgeführte Erhaltungsmassnahmen zur Behebung der Schadensgruppe (siehe Ausgeführte Erhaltungsmassnahme) werden ggf. erfasst (z. B. "").
- Zur Schadensgruppe kann eine Bemerkung erfasst werden.
- Zur erfassten Schadensgruppe können begleitende Schadensprozesse (siehe Begleitender Schadensprozess) erfasst werden. Diese werden für die späteren Berechnungen in KUBA-MS nicht berücksichtigt.
- Der erfassten Schadensgruppe können erfasste zugeordnet werden und dadurch mit der Schadensgruppe zusammengefasst werden (z. B. Betonüberdeckung unter 15 mm, angerostete Bewehrung und Abplatzungen oder lose Stellen).
- Der erfassten Schadensgruppe können Photos zugeordnet werden.